Verkehrsunfall mit Körperverletzung oder Tötung

Wer durch Fahrlässigkeit die Körperverletzung einer anderen Person verursacht, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft (§ 229 StGB). Wer durch Fahrlässigkeit den Tod eines Menschen verursacht, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft (§ 222 StGB).

Wird jemand wegen einer Verkehrsstraftat, (z. B. wegen Unfallflucht, wenn zuvor eine Person verletzt wurde) verurteilt, so wird ihm in der Regel auch die Fahrerlaubnis entzogen

„Verkehrsunfall mit Körperverletzung oder Tötung‟► weiterlesen

Unfallflucht, Fahrerlaubnisentzug, MPU

Unfallflucht bzw. „unerlaubtes Entfernen vom Unfallort“ gilt weitläufig als Kavaliersdelikt. Doch ist diese Sichtweise extrem gefährlich; denn Unfallflucht wird hart bestraft. Das Gesetz sieht eine Freiheitsstrafe von bis zu 3 Jahren oder eine Geldstrafe vor. Die Unfallflucht gilt für alle Verkehrsteilnehmer, also auch für Fahrradfahrer, Fußgänger.

Wer wegen einer Verkehrsstraftat verurteilt wird, dem wird zugleich mit dem Urteil auch die Fahrerlaubnis entzogen. Das heißt auch, dass der Führerschein eingezogen und vernichtet wird! Zugleich ordnet das Gericht eine zeitliche Sperre (wenigstens 6 Monate) an, innerhalb der eine neue Fahrerlaubnis nicht erteilt werden darf.

„Unfallflucht, Fahrerlaubnisentzug, MPU‟► weiterlesen

Bußgeld oder Strafe nach Verkehrsunfall?

Ob nach einem Verkehrsunfall ein Strafverfahren oder ein Bußgeldverfahren eingeleitet wird, hängt davon ab, „was passiert ist“. Ergeben sich Hinweise auf ein strafbares Verhalten (z. B. bei grob verkehrswidrigem und rücksichtslosem Fahren, auch ohne Alkohol und Drogen), so wird ein Strafverfahren eingeleitet werden. Sind Anhaltspunkte für strafbares Verhalten nicht zu erkennen, so wird geprüft, ob ein Bußgeldverfahren (z.B. wegen einer Vorfahrtverletzung oder einer Überschreitung der zulässigen Geschwindigkeit) einzuleiten ist.

„Bußgeld oder Strafe nach Verkehrsunfall?‟► weiterlesen

Schadensersatz bei Körperverletzung und Tötung

Sowohl Sachschäden als auch Gesundheitsverletzungen sind die regelmäßige Folge von Verkehrsunfällen. Wer aber muss nach einem Verkehrsunfall für die Kosten aufkommen, wer übernimmt insbesondere die Kosten für den Rechtsanwalt? Welche Schadensersatzansprüche bestehen nach Körperverletzung oder Tötung? Arzt- und Heilbehandlungskosten, Verdienstausfall, Schmerzensgeld, Hinterbliebenenrente, Sterbekosten.

„Schadensersatz bei Körperverletzung und Tötung‟► weiterlesen

Bußgeld, Fahrverbot, Punkte, Fahrtenbuch

Bei schwer wiegenden Ordnungswidrigkeiten kann die Bußgeldbehörde (oder wenn der Betroffene Einspruch gegen den Bußgeldbescheid einlegt: das Amtsgericht) ein Fahrverbot für 1 bis 3 Monate anordnen. Schwerwiegende Ordnungswidrigkeiten sind solche, die der Betroffene unter „grober oder beharrlicher Verletzung der Pflichten eines Kraftfahrzeugführers“ begangen hat. Wenn z. B. innerorts um mehr als 30 km/h oder außerorts um mehr als 40 km/h zu schnell gefahren wird.

„Bußgeld, Fahrverbot, Punkte, Fahrtenbuch‟► weiterlesen

Vorwurf Unfallflucht – Aussichten auf Schadensersatz

Wer mit dem Vorwurf der Unfallflucht konfrontiert wird, kann oft schwer einschätzen, wie er sich dagegen zur Wehr setzen kann. Hier einige Hinweise, wie man sich gegen einen solchen Vorwurf verteidigen könnte, z.B. mit der Aussage: „Ich habe nichts bemerkt“ oder „Ich bin nicht gefahren“.

Wie stehen außerdem die Chancen, bei Unfallflucht Schadensersatz zu erhalten oder möglicherweise auch nicht.

„Vorwurf Unfallflucht – Aussichten auf Schadensersatz‟► weiterlesen

Tätigkeitsschwerpunkt der Kanzlei: Verkehrsrecht

Einziger Tätigkeitsschwerpunkt unserer Kanzlei ist das Verkehrsrecht. Rechtsfragen aus allen Bereichen des Rechts, also aus dem Bereich des Strafrechts, des Zivilrechts und des öffentlichen Rechts, gehören hierzu. Genauso wie es Fachärzte gibt, gibt es auch Fachanwälte – Rechtsanwälte, die sich auf ein Rechtsgebiet spezialisiert haben, in diesem besonders geprüft wurden und regelmäßige Fortbildungen nachweisen müssen. Ein spezialisierter Fachanwalt garantiert Ihnen optimale und professionelle Beratung und Vertretung auf dem aktuellsten Stand der Rechtsprechung und der Gesetzgebung.

„Tätigkeitsschwerpunkt der Kanzlei: Verkehrsrecht‟► weiterlesen

Alkohol, Drogen, Fahrerlaubnisentzug

Der Nachweis von Alkohol oder Drogen (Cannabis, Heroin, Morphin, Kokain, Ecstasy) im Blut eines an einem Verkehrsunfall Beteiligten kann mehrere unangenehme Folgen für diesen haben. Dabei ist die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens der Staatsanwaltschaft nur eine dieser Folgen. Denn meistens wird – sobald Alkohol oder andere Drogen im Körper eines Unfallbeteiligten nachgewiesen werden – davon ausgegangen, dass der Unfallbeteiligte den Unfall „deshalb“ verursacht hat.

Eine weitere Folge ist oft die Entziehung der Fahrerlaubnis und die Anordnung einer Sperrzeit für die Wiedererteilung einer Fahrerlaubnis. Außer den strafrechtlichen drohen weitere unangenehme Folgen. So zum Beispiel der Regress der eigenen Haftpflichtversicherung oder Ärger mit der Fahrerlaubnis-Behörde (Stichwort: Idiotentest).

„Alkohol, Drogen, Fahrerlaubnisentzug‟► weiterlesen