Berlin Hauptbahnhof

Schmerzensgeld bei Körperverletzungen

Leider fallen Schmerzensgeld-Beträge in Deutschland bei weitem nicht so üppig aus wie z. B. in den USA. Dennoch gestehen die Gerichte auch bei uns mit der Zeit immer höhere Schmerzensgelder bei Verletzungen zu.

Wie viel? Für welche Art von Verletzung (z. B. infolge eines Verkehrsunfalls) kann man vom Schädiger welches Schmerzensgeld verlangen? Das ist nicht leicht zu beantworten. Es gibt keine pauschale und eindeutige Aussage, die da heißt: „Für die und die Verletzung bekommt man so und so viel Schmerzensgeld.“

Schon gar nicht gibt es ein Gesetz oder eine Verordnung, in der man nachschlagen kann, wenn man wissen will, was man verlangen kann. Denn die Variationen von Verletzungen sind so vielfältig, dass definitive Aussagen zur individuellen Schmerzensgeld-Höhe unmöglich sind. Dennoch liefern die vielen Gerichtsentscheidungen, die mittlerweile in diesem Bereich gefällt worden sind, eine sehr gute Orientierung.

Beispiel: Das Landgericht Berlin hat in einem Urteil einer Klägerin ein Schmerzensgeld von 7.000 EUR zugesprochen. Sie hatte sich bei einem unverschuldeten Unfall mehrere Prellungen zugezogen und deshalb etwa 6 Monate unter Schmerzen und Beeinträchtigungen gelitten. Mehr dazu in: www.rechtsanwalt-verkehrsrecht-berlin.de.

Zusammenstellungen gibt es in zahlreichen im Buchhandel erhältlichen Publikationen. Wir empfehlen die Homepage des ADAC. Der ADAC hat in Zusammenarbeit mit der Hans-Soldan-Stiftung eine recht gute Möglichkeit geschaffen, sich auch im Internet über die Höhe seines individuellen Schmerzensgeld-Anspruchs zu informieren: adac.soldan.de